THERMO­ELEMENTE HERSTELLER – Typ K, J, N & S

Ludwig Schneider steht seit 1910 als deutscher Thermoelemente Hersteller für höchste Qualität und Präzision. Wir fertigen Thermoelemente aller gängigen Typen, vom weit verbreiteten Typ K bis zu den Edelmetall-Typen S, R und B, für verschiedene Anwendungen und Branchen, darunter die Elektroindustrie sowie den Fahrzeug- und Maschinenbau.

Aufbau und Funktionsweise von Thermoelementen

Ein Thermoelement besteht aus zwei verschiedenen Metalldrähten, die an einem Ende verbunden sind. Liegt zwischen dieser Messstelle und der Anschlussstelle ein Temperaturunterschied, entsteht eine elektrische Spannung im Millivolt-Bereich. Dieser thermoelektrische Effekt (Seebeck-Effekt) ist die Grundlage der Funktionsweise: Aus der Thermospannung lässt sich die Temperatur an der Messstelle bestimmen. Thermoelemente sind dadurch durch einen robusten Aufbau und ein sehr gutes Volumen/Temperaturbereich-Verhältnis gekennzeichnet. Bitte beachten Sie dabei jedoch die höheren Temperaturtoleranzklassen und den erhöhten Installationsaufwand. Wir fertigen Einschraub-, Eintauch-, Einstech- und Oberflächenfühler mit applikationsspezifischen Tastspitzen. Außerdem gehören verschiedene Kopfmessfühler mit Messeinsätzen und Schutzrohren sowie Sonderausführungen zu unserem Sortiment.

Ludwig Schneider: Herstellung made in Germany
Thermoelement vom Hersteller Ludwig Schneider

QUALITÄT made in Germany
DIREKT VOM HERSTELLER

Möchten auch Sie von den Vorteilen hochwertiger Thermoelemente profitieren? Kontaktieren Sie uns, um mehr darüber zu erfahren, wie wir Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihr Unternehmen bieten können. Mit unserem breiten Sortiment an Einschraub-, Eintauch-, Einstech- und Oberflächenfühlern mit applikationsspezifischen Tastspitzen sowie Kopfmessfühlern und Sonderausführungen können wir Ihnen für jede Anwendung das passende Thermoelement bereitstellen.

AEO-F - Authorized - Economic Operator DE AEOF 118730
DIN-Mitgliedschaft von Ludwig Schneider
ASTM-Mitgliedschaft von Ludwig Schneider
VGKL-Mitgliedschaft von Ludwig Schneider
AMA-Mitgliedschaft von Ludwig Schneider

EINZIGARTIGER RUNDUM-SERVICE DURCH UNSERE LUDWIG SCHNEIDER MESSTECHNIK GMBH

Unser DAkkS-Kalibrierlabor ist nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 für die Messgrößen Temperatur und Dichte akkreditiert. Wir messen Temperaturen von -196 °C bis 1.820 °C und bürgen für höchste Präzision nach allen internationalen Normen. Zusammen mit unserem umfangreichem Produktsortiment und unserem modernen Kalibrierlabor bieten wir Ihnen einen umfassenden Rundum-Service.

DAkkS-Kalibrierlabor Ludwig Schneider Messtechnik

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Datenblatt der Thermoelemente von Ludwig Schneider

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Thermoelement-Typen Tabelle (K, J, N, S & Co.)

Welcher Thermoelement-Typ passt, hängt von Temperaturbereich und Einsatz ab. Die folgende Tabelle zeigt die gängigen Typen nach IEC 60584 mit ihren Materialpaarungen und Temperaturbereichen. Typ K (NiCr-Ni) ist dabei der mit Abstand am häufigsten verwendete Typ.

TypMaterialienTemperaturbereich
Typ T – Cu/CuNiKupfer/Konstantan-270 °C bis +400 °C
Typ J – Fe/CuNiEisen/Konstantan-210 °C bis +1200 °C
Typ E – NiCr/CuNiNickelchrom/Konstantan-270 °C bis +1000 °C
Typ K – NiCr/NiNickelchrom/Nickel-270 °C bis +1372 °C
Typ N – NiCrSi/NiSiNicrosil/Nisil-270 °C bis +1300 °C
Typ S – Pt10Rh/PtPlatinrhodium/Platin0 °C bis +1482 °C
Typ R – Pt13Rh/PtPlatinrhodium/Platin0 °C bis +1482 °C
Typ B – Pt30Rh/Pt6RhPlatinrhodium/Platinrhodium0 °C bis +1820 °C

Das Thermoelement Typ K besteht aus einem Schenkel aus Nickel-Chrom (Plus) und einem aus Nickel-Aluminium (Minus). Es ist robust, preislich attraktiv und für oxidierende Atmosphären gut geeignet, weshalb es in der Industrie am häufigsten zum Einsatz kommt. Die Farbkennzeichnung nach IEC 60584-3 ist grün, die Empfindlichkeit liegt bei rund 41 µV pro °C. Die zulässige Abweichung ist in IEC 60584-2 nach Klassen geregelt (Klasse 1 genauer als Klasse 2). Wo es im mittleren Temperaturbereich auf höhere Genauigkeit und Langzeitstabilität ankommt, ist ein Widerstandsthermometer (Pt100) die Alternative. Für rückführbare Messungen kalibrieren wir Ihre Thermoelemente in unserem DAkkS-akkreditierten Labor.

FAQ – Häufige Fragen zu Thermoelementen

Ein Thermoelement besteht aus zwei verschiedenen Metalldrähten, die an einem Ende miteinander verbunden sind. Besteht zwischen dieser Messstelle und der Anschlussstelle ein Temperaturunterschied, entsteht eine elektrische Spannung. Dieser Effekt heißt Seebeck-Effekt. Die gemessene Thermospannung liegt im Millivolt-Bereich und steht in einem festen, genormten Verhältnis zur Temperaturdifferenz. Aus der Spannung lässt sich so die Temperatur an der Messstelle bestimmen.

Die gängigen Typen nach IEC 60584 sind K, J, N, T, E sowie die Edelmetall-Typen S, R und B. Sie unterscheiden sich in der Werkstoffpaarung der beiden Drähte und damit in Temperaturbereich, Empfindlichkeit und Einsatzgebiet. Typ K (Nickel-Chrom / Nickel-Aluminium) ist der mit Abstand am häufigsten verwendete Typ. Welcher Typ welche Werkstoffe, Temperaturbereiche und Farben hat, zeigt die Typen-Tabelle weiter oben auf dieser Seite.

Typ K ist der Standard-Typ unter den Thermoelementen. Er besteht aus einem Schenkel aus Nickel-Chrom (Plus) und einem aus Nickel-Aluminium (Minus), kurz NiCr-Ni. Sein Temperaturbereich reicht nach IEC 60584-1 von −270 bis +1372 °C. Typ K ist robust, vergleichsweise günstig und für oxidierende Atmosphären gut geeignet, weshalb er in vielen industriellen Anwendungen die erste Wahl ist. Die Farbkennzeichnung nach IEC 60584-3 ist grün.

Ein Thermoelement erzeugt selbst eine Spannung aus einer Temperaturdifferenz, ein Widerstandsthermometer Pt100 ändert dagegen seinen elektrischen Widerstand mit der Temperatur. Thermoelemente decken sehr hohe Temperaturen ab und reagieren schnell. Der Pt100 ist im mittleren Temperaturbereich meist genauer und langzeitstabiler. Welche Lösung passt, hängt von Temperaturbereich, geforderter Genauigkeit und Einbausituation ab.

Die zulässige Abweichung ist in IEC 60584-2 nach Genauigkeitsklassen festgelegt. Für Typ K gilt in Klasse 1 der größere Wert aus ± 1,5 °C oder ± 0,004 · |t|, in Klasse 2 der größere Wert aus ± 2,5 °C oder ± 0,0075 · |t| (t = Temperatur in °C). Die Klasse 1 ist also genauer. Welche Klasse sinnvoll ist, richtet sich nach den Anforderungen der jeweiligen Messaufgabe.

Bei der Kalibrierung wird das Thermoelement mit einem Referenznormal bei definierten Temperaturen verglichen und die Abweichung dokumentiert. In unserem DAkkS-akkreditierten Kalibrierlabor erfolgt das rückführbar auf nationale Normale. Das Ergebnis hält ein Kalibrierschein fest. Wie oft kalibriert werden sollte, hängt von Einsatzbedingungen und internen Qualitätsvorgaben ab. Hinweis: Thermoelemente werden kalibriert, nicht geeicht; die Eichung ist dem gesetzlichen Messwesen vorbehalten.

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